Unweigerlich gehört die Sauna zu den bekanntesten Wellnesseinrichtungen und darf in keinem Wellnesshotel fehlen. Der heute so bekannte und verbreitete Trend entwickelte sich ursprünglich in Finnland, wo nahezu jedes Haus mit einer Sauna ausgestattet ist. Das Schwitzen in der heißen und trockenen Saunaluft kann dabei besonders positive Wirkungen auf Körper, Geist und Seele entfalten. Die Gesundheit wird durch regelmäßige Saunagänge ebenso unterstützt, insbesondere ein schwacher Kreislauf kann mit dem Gang in die Sauna deutlich gestärkt werden. Die verschiedensten Aufgüsse, die in der Sauna möglich sind, können die angestrebten Wirkungen sogar noch verstärken.

Die Temperaturen in der Sauna liegen in der Regel zwischen 80 und 100 Grad Celsius, bei einigen Variationen sogar bei bis zu 130 Grad Celsius. Die Hitze wird über den Saunaofen reguliert, ebenfalls sollte stets frische Luft zugeführt werden, um die Temperatur konstant halten zu können. Das Saunieren diente im ursprünglichen Sinne lediglich der Reinigung des Körpers, mittlerweile weiß man jedoch auch um die besonderen Vorteile des Saunagangs für andere Bereiche. So unterstützt die Sauna etwa das Immunsystem und kräftigt es. Ebenfalls können Bakterien und Krankheitserreger abgetötet werden, da der Körper auf bis zu 39 Grad Celsius erwärmt wird. Außerdem eignet sich die Sauna, um das Hautbild zu verfeinern. Die Poren öffnen sich, die Durchblutung wird verbessert, die obersten Hornschichten der Haut quellen auf und können sich lösen.

Je nach den persönlichen Vorlieben kommen verschiedene Saunen in Betracht. So gibt es spezielle Textil-Saunen. Sie eignen sich besonders gut für all jene, die nicht vollständig unbekleidet die Sauna aufsuchen wollen. Auch stehen Sauna-Besuche mit speziellen Aufgüssen von Kräutern und Duftstoffen derzeit hoch im Kurs. Sie sorgen dafür, dass durch die Mischung der Kräuter oder ätherischen Öle die Möglichkeit gegeben ist, dass man entspannen kann oder die Sauna eine belebende Wirkung aufweist. Auch stehen häufig Saunatage für Frauen oder Männer auf dem Programm der Hotels bzw. Badeanstalten. Diese speziellen Tage eignen sich dann, wenn ein gemischtes Saunieren nicht erwünscht ist.

Wichtig für alle Personen, die die Sauna das erste Mal besuchen: Ein Saunagang strengt den Körper an, deshalb sollte er nicht länger als acht bis 15 Minuten andauern. Im Anschluss folgt eine viertelstündige Abkühlphase und eine Ruhephase, die mindestens ebenso lang sein sollte. Hierfür stehen meist entsprechende Ruheräume zur Verfügung. Mehrere Saunagänge sollten erst nach einer gewissen Gewöhnung erfolgen, da es sonst schnell zu Kreislaufproblemen kommen kann.